15. April 2019, 20.00 Uhr
Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal



ENSEMBLE IN RESIDENCE
VLADIMIR JUROWSKI, Artistic Advisor



Berlin-London: Die Zwanziger Jahre

Meow Meow, „post-post-modern diva“ (IMG), cabaret performer, Schauspielerin, Tänzerin - sie steht hier als Interpretin im Zentrum. Zusammengeführt haben uns ihre Leidenschaft für die Texte Brechts und ihr Faible für die bizarre Edith Sitwell, über die Fritz J. Raddatz schrieb: „Eine Pop-Ikone
avant la lettre von so schriller Exzentrik, daß Andy Warhol dagegen wie ein Kaufhausschwengel wirkt und Michael Jackson verbleicht zum Tango-Eintänzer einer Damenwahl-Bar.“
Der Stil der Berliner Zwanziger Jahre wird uns von zwei Komponisten vor Augen und Ohren geführt, die beide wenige Jahre später Deutschland verlassen mussten: von Kurt Weill, der vor 100 Jahren nach Berlin kam (
Die sieben Todsünden schrieb er auf seiner ersten Exil-Station in Paris) und Stefan Wolpe, als echter Berliner damals bereits präsent in der Stadt.

Konzeption: Andreas Bräutigam